Mo. Dez 6th, 2021
Agri Terra´s Carsten Pfau: „Covid beweist, dass Landwirtschaft immer läuft“

Paraguay, wo der Unternehmer seit über zwei Jahrzehnten lebt und arbeitet, generiert auch in Pandemie-Zeiten stattliche Renditen für Agro-Investoren.

Agri Terra verbindet deutsche und südamerikanische Mentalität

„Wir investieren seit Jahren in die Landwirtschaft, dabei insbesondere in Zitrusfrüchte, Rinderzucht und Gemüseproduktion in Paraguay, was uns in Deutschland schon ein wenig exotisch erscheinen lässt. Wir betreiben dieses Geschäft privat schon seit 25 Jahren und haben sehr zuverlässige Partner vor Ort, die mit der traditionellen Landwirtschaft aufgewachsen sind.“, so Carsten Pfau. Die hohen Renditen, die das südamerikanische Paraguay für Investoren so attraktiv macht, seien sowohl in niedrigen Kosten für Produktion und Land als auch den geringen Steuern begründet. „Die Preise bei Verkauf unserer Produkte sind oftmals identisch zu den Preisen in anderen Ländern, auch z.B. Europa oder den USA, aber auf der Kostenseite haben wir einfach sehr viel weniger zu bezahlen, daraus entstehen solide Gewinne, die in Südamerika aber als ganz normal gelten“, berichtet der Investor weiter. Mit der Zeit hat sich das Familienunternehmen auch für externe Investoren geöffnet, mit großem Erfolg. Leute mit Interesse an Investitionen in die südamerikanische Landwirtschaft sehen in Carsten Pfau den idealen Ansprechpartner, schließlich ist er schon lange vor Ort, spricht die Landessprache und versteht die südamerikanische Mentalität. Anleger aus den USA, Europa, Kanada und einigen asiatischen Ländern wissen das sehr zu schätzen.

Agri Terra mit Sitz in München ist spezialisiert auf sogenannte alternative Investments in Südamerika: „Wir kombinieren unser Kapital mit Anlegergeldern, kaufen damit Land und entwickeln darauf Plantagen. Paraguay bietet aufgrund des ausgesprochen fruchtbaren Bodens, ausgiebig Sonne und beinahe unerschöpflichen Wasservorräten optimale Bedingungen für das Wachstum von Zitrusfrüchten“. Die Tatsache, dass die Agri Terra nach all den Jahren immer noch ein echtes Familienunternehmen ist, gefällt den meisten Investoren ganz besonders gut. Seit Gründung in 2012 leiten die Brüder Carsten und Michael Pfau die Geschicke des Unternehmens, aber auch andere Familienmitglieder sind in den Betrieb eingebunden. „Unsere besondere Leistung ist es, eine Brücke zwischen den so unterschiedlichen Mentalitäten in unterschiedlichen Ländern schlagen zu können. Wir sind eine Art Adapter zwischen der oftmals schwierigen Mentalität in Südamerika und Gebräuchen und Gewohnheiten in Ländern wie z.B. Deutschland oder der Schweiz. Unser Erfolg basiert darauf, diese so unterschiedlichen Welten miteinander zu verbinden“, so Carsten Pfau weiter.

Krisensichere Alternative: Corona-Pandemie verändert Rolle von Agrarinvestments

Im Zuge der aktuellen Corona-Pandemie haben sich landwirtschaftliche Investitionen als besonders krisensicher offenbart. „Alte, neue und potenzielle Investoren der Agri Terra sind sich unter diesem Szenario ganz besonders bewusst geworden, dass die Landwirtschaft eine sichere und kluge Geldanlage ist. Während viele Branchen einen Einbruch zu verzeichnen hatten, konnte der Agrarsektor ohne Unterbrechung weiterarbeiten – denn auch während Corona wurde weiterhin gegessen“, berichtet der Agri Terra Geschäftsführer. Investitionen in Luxusgüter oder Technologiewerte, welche die Landwirtschaft oftmals mit Höchstrenditen übertroffen und in den Schatten gestellt hatten, würden in Krisenzeiten an Relevanz verlieren, so Pfau. „Luxus wird in der Krise neu definiert: (Gesundes) Essen wird zum Luxus“.

Alleine die Vorstellung von plötzlich leer geräumten Supermärkten erschien vielen ein absolutes Schreckensszenario, weit verbreitete Hamsterkäufe waren die Folge. Genau deshalb waren landwirtschaftliche Betriebe in Südamerika spezifisch von allen Lockdowns ausgenommen. „Natürlich denkt man im Normalfall lieber über den Erwerb von Luxusgütern als den Einkauf von Tomaten, Orangen und Rindfleisch nach – und dann werden wir plötzlich daran erinnert, dass man eine Louis Vuitton Tasche nicht gut essen kann. Am Ende des Tages ist frisches Obst und Gemüse im Supermarkt etwas Besonderes, das wir aktuell mehr denn je zu schätzen wissen – noch vor Kurzem haben wir das als etwas ganz Selbstverständliches angesehen“. Eine Investition in die Landwirtschaft beschert einem zwar nicht immer die absolute Spitzenrendite, aber seit Corona wissen wir: Landwirtschaft läuft immer.

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