Mi. Apr 21st, 2021

Frankfurter Rundschau (ots) – Der Wald ist sehr krank. Er braucht einen radikalen Umbau im wahrsten Sinne des Wortes, also von der Wurzel ausgehend. Um gegen künftige Hitze- und Dürresommer, Stürme und andere Wetterextreme gewappnet zu sein, steht eine Experimentierphase an. Wie alles im Wald dauert diese Phase Jahrzehnte. Zum Glück läuft sie bereits. Die Fichten- und Kiefernplantagen gehören mehr und mehr der Vergangenheit an, lichte, durchmischte Wälder sollen sie ersetzen. Staatsforsten haben es da einfacher als die private “Forstpartie”, die auch nach einem Totalschaden versucht ist, wieder eine Monokultur anzupflanzen. Der Forstwirtschaftsrat fordert zu Recht dauerhafte Staatshilfen. Erstens, weil die akuten Schäden von 13 Milliarden Euro im deutschen Wald viele kleine und mittlere “Forstpartien” überfordern, zweitens, weil in den Jahrzehnten des Experimentierens mit dem Wald der Zukunft ökonomischer Druck von den Besitzern genommen werden muss.

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