Do. Okt 21st, 2021
Darf es ein wenig mysteriös und gruselig sein?

Diese Lektüre ist die richtige für alle Fans des Geheimnisvollen und Unheimlichen. Sie stimmt auch wunderbar auf Halloween oder Samhain, das Fest der Toten, ein.

Luhg Holiday
Dieser Sammelband vereint zwei spannende Geschichten:
-Willkommen im Luhg Holiday
Als Familie Kohlmann wegen eines vorausgesagten Schneesturms ganz spontan im Hotel Luhg Holiday einkehrt, ahnt sie noch nicht, was sie dort erwartet. In dem alten unheimlichen Haus scheint nichts mit rechten Dingen zuzugehen, und schon bald finden sich die drei Kinder und ihre Eltern im unglaublichsten Abenteuer ihres Lebens wieder.
-Auf Wiedersehen im Luhg Holiday
Auf einer Urlaubsreise in den Süden fahren Sabrina, Gudrun und Betty im Nebel gegen einen Baum und müssen im Luhg Holiday einkehren. Das Hotel hat sich verändert, denn es sind 7 Jahre vergangen, seitdem Sabrina mit ihrer Familie dort unfreiwillig ihre Ferien verbrachte.
Wer ist der nette junge Mann, der sich nach dem Unfall so rührend um sie kümmert und doch ein düsteres Geheimnis mit sich trägt? Und was ist aus den Ghulen geworden, die das Luhg Holiday verwalteten? Ein spannendes Abenteuer wartet auf die Freundinnen. Werden sie der Gefahr entkommen, die dort hinter den düsteren Mauern auf sie lauert?
Eine Gruselkomödie der Sonderklasse und ein besonderes Lesevergnügen für die ganze Familie.
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3743152625
(Auch als einzelne E-Books erhältlich)
LESEPROBE
Ich stieß Jan an. Wenn die was erzählen würden, dann sicher nur ihm. Langsam schlenderte mein Bruder zu den kleinen Gestalten hinüber.
„Ruby, was habt ihr mit uns vor?”, fragte er leise.
„Nichts.” Das Mädel lächelte ihn freundlich an.
„Ihr wollt uns nicht essen?” Ein wenig Unsicherheit schwang in der Stimme meines Bruders mit.
Die Kinder kicherten und begannen umherzuspringen.
„Nein, wir essen nichts, das lebt. Und wir töten auch nichts Lebendiges, um es zu essen, wie ihr Menschen das tut.” Ruby lachte hellauf und wollte davonspringen, doch ich hielt sie fest. Unbemerkt hatte ich mich angeschlichen.
„Und der Hotelbesitzer? Ist er ein Vampir?”
„Ja, aber der ist weit weg.” Wieder kam Kichern aus allen Ecken des Raumes.
„Und wenn er wiederkommt?”
Ruby sah mich ernst an.
„Dann wird es gefährlich für euch.”
Mama mischte sich ein: „Du meinst, dann saugt er unser Blut aus, wie bei den Hotelgästen, deren Kleidung ihr jetzt tragt?”
Ruby schüttelte den Kopf und brach in Gelächter aus. Als sie sich beruhigt hatte antwortete sie: „Nein, die Vampire saugen schon lange kein Blut mehr. Es ist viel schlimmer, als ihr denkt. Sie haben auf Energie umgestellt.”

Mystica Venezia
Eine verschwundene Braut, ein Sensenmann als Gondoliere, eine blinde Malerin, ein seltsames Zeichen an einer Mauer und ein geheimnisvoller Orden, Guido hat sich seine Hochzeitsreise nach Venedig dann doch etwas anders vorgestellt. Verzweifelt macht er sich gemeinsam mit seiner Schwägerin Ana Karina in den Wirren des Karnevals, der durch die engen Gassen der Lagunenstadt tobt, auf die fast aussichtslose Suche nach Christina Maria und stößt dabei auf eine uralte Legende.
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3903056701
LESEPROBE
Estrella schien aus weiter Ferne zurückzukehren, wie aus einer Trance.
„Die Unterwelt … diese Karte zeigt dir, dass du an Samhain handeln musst. In der Nacht der Toten, der Nacht vor Allerheiligen. Es ist die Nacht, wo die Grenzen zwischen den Dimensionen durchlässig werden.“
Sie sah Ana Karina direkt in die Augen:
„Christina Maria ist in einer anderen Zeit gefangen und diese Mauer, von der du mir erzählt hast, ist eine Grenze zwischen den Dimensionen. Die liegende 8 ist das Zeichen für Unendlichkeit, doch nur Eingeweihte können sie sehen, kein normal Sterblicher.“
Ana Karina schluckte schwer.
„Was bedeutet das? Eingeweiht?“
„Sie haben deine Schwester statt deiner mitgenommen. Eigentlich bist du diejenige, die sie suchen.“
„Aber wer? Wer sucht mich? Und warum?“
„Du wirst es bald wissen. Es hat bereits begonnen, sich dir in deinen Träumen zu offenbaren“, erwiderte die Hexe ruhig.

Unheimliche Geschichten
Aberglauben hatte stets seinen festen Platz in der menschlichen Gesellschaft. Tief verwurzelt scheint die Angst vor schwarzen Katzen, die von links unseren Weg überqueren, der Zahl 13 sowie Freitag dem Dreizehnten zu sein. Ebenso soll es Unglück bringen, unter einer Leiter hindurchzugehen oder einen Spiegel zu zerbrechen. Daher ist es also kein Zufall, dass dieses Buch genau 13 unheimliche Geschichten, eine schwarze Katze und einen Spiegel enthält. Wirken Flüche wirklich oder nur, wenn man an sie glaubt? Existieren Aliens und Zeittore ausschließlich in unserer Fantasie? Was ist möglich oder unmöglich, Wahrheit oder Fiction? Das müssen Sie, lieber Leser und liebe Leserin, selbst herausfinden. Doch Vorsicht! Verlieren Sie sich nicht zwischen den Zeilen dieses Buches.
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-1093338331
LESEPROBE
Georgi sah sie aus dunklen unergründlichen Augen an.
„Halte dich von meinem Vater fern!“
Ein Schauder rann Eileen über den Rücken. Also doch!
„Weiß er es?“
„Er weiß es, aber er will es noch immer nicht wahr haben.“ Sie sprang auf. „Ich muss jetzt gehen!“
Der Nebel war dichter geworden, und das Moor begann sanft zu leuchten. Wie in der Nacht, durchfuhr es Eileen.
„Wir müssen ins Haus, schnell! Georgina, bitte!“ Vergeblich versuchte sie, das Mädel festzuhalten. Kichernd wie ein Kobold entwischte es immer wieder, sobald Eileen auch nur einen Rockzipfel erwischte.
„Warte Georgi, ich komme mit!“ Stolpernd folgte sie dem Schatten vor sich. Aus dem Garten hinaus, den Weg zwischen den Klippen hinunter zum Moor. Immer intensiver wurde das Leuchten. Sie fuhr zusammen, als sich eine warme kleine Hand in ihre kalte schob.
„Komm mit. Sie erwartet uns schon“, sagte das Kind. Der Boden unter ihnen war fest.
„Sie kennt den Weg durch das Moor.“
Da war sie! Eine weiße Gestalt schwebte direkt auf sie zu.
„Halt Fremde! Was willst du hier?!“ Zischend wie Gischt auf dem Meer erklang die Stimme.
„Sie kommt mit mir. Sie ist eine Freundin“, Georgina umklammerte Eileens Hand fester.
„Du musst aufhören mit deiner Rache, es ist genug!“
Die Moorhexe schickte giftgrüne Blicke über das Moor.
„Sie haben meine Zukunft in Flammen aufgehen lassen!“ Ihre Stimme war jetzt ein Grollen. Orange energiegeladene Blitze flackerten durch die Luft.
„Blut komme über ihre Nachfahren!“ Das Orange ging langsam in ein dunkles Rot über.

©byChristine Erdic

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Firmeninformation
Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
Mehr Infos unter Meine Bücher- und Koboldecke
https://christineerdic.jimdofree.com/
https://literatur-reisetipps.blogspot.com/

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