Sa. Apr 27th, 2024

München (ots) – Die Eisbären Berlin gewinnen erstmals auswärts – 5:2 in Krefeld – und will nun “den ersten Platz” zurückholen. Die Pinguine kassieren die 8. Pleite, bleiben das einzige DEL-Team ohne Punkt. Brett Olson wurde nach der siebten Niederlage deutlich: “Man braucht ein Level und das Level haben wir nicht.” Partie von 1:4 auf 6:4 gedreht – EHC Red Bull München feiert ein starkes Comeback in Schwenningen. Konrad Abeltshauser forderte in der Drittelpause mehr Kampfgeist: “Da müssen die Kufen brennen.” Prompt umgesetzt. Die Adler Mannheim zittern sich zu einem glücklichen Sieg gegen Nürnberg. “Wir haben gar nicht gut gespielt”, so Nicolas Krämmer selbstkritisch.

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Wochenendspiele in der PENNY DEL – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen empfängt der EHC Red Bull München die Straubing Tigers (ab 18.15 Uhr). Um 20.15 Uhr kommt es zum Duell zwischen der Düsseldorfer EG und den Iserlohn Roosters – alle Spiele sind live zu sehen bei MagentaSport.

Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 2:5 – Level noch nicht erreicht

Krefelds Brett Olson wurde nach der nächsten Niederlage deutlich: “Bisher sind alle Spiele sehr schwer für uns. Hier braucht man ein hohes Level, um in der Liga mitzuspielen und das Level haben wir noch nicht erreicht. Das Gute ist, dass wir noch viele Spiele haben, um es besser zu machen. Aber das wird nicht leicht. Wir müssen an vielen Dingen arbeiten.”

Berlins Lukas Reichel: “Wir haben 60 Minuten gut konstant durchgespielt und hatten über die gesamte Zeit das Spiel unter Kontrolle. Wir können zufrieden sein.” Reichels Ziele: “Es ist immer noch Luft nach oben und ich denke, wir können in unserer Gruppe den ersten Platz anvisieren.”

Schwenninger Wild Wings – EHC Red Bull München 4:6 – Kufen haben doch noch gebrannt

Der EHC Red Bull München kann einen 1:4 Rückstand nach dem ersten Drittel noch in einen 6:4 Sieg drehen. Besonders Trevor Parks war mit seinen 4 Toren maßgeblich an der Wende beteiligt: “Wir hatten eine bittere Niederlage zuhause gegen Augsburg und wollten heute eigentlich einen guten Start hinlegen… Nach dem ersten Drittel dann 1:4 hinten zu liegen ist nicht zu akzeptieren. Ab dem zweiten Drittel wussten wir dann wieder, was zu tun ist und haben unseren Job erledigt. Die Heimfahrt im Bus wird sich gut anfühlen.”

Schwenningens Kapitän Travis Turnbull konnte die Niederlage nicht begreifen: “Ich weiß es nicht. Ich denke, alles ist ein Lernprozess. München ist ein gutes Team und wir wussten, dass sie zurückkommen werden. Wir hatten definitiv ein paar Chancen, um den Vorsprung auszubauen. Es ist jetzt schwierig, hier etwas zu sagen, weil es eine wirklich ärgerliche Niederlage ist.”

Münchens Konrad Abeltshauser in der zweiten Drittelpause über den Fehlstart ins Spiel: “Wir hatten die ähnlichen Probleme wie in Augsburg. Wir sind bei den Nachschüssen zu weit weg. Da fehlt der Einsatz. Da müssen mal die Kufen brennen und die Scheibe muss weg. Das haben wir im zweiten Drittel jetzt besser gemacht.”

Schwenningens Alexander Weiß nach dem ersten Drittel: “Wir sind von Beginn an mitgelaufen und haben die Zweikämpfe gewonnen. Sind dann in Überzahl – was uns eh diese Saison gut gelingt – in Führung gegangen. Und das ist auch verdient.”

Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim 2:3 – Bisschen aufgehört zu spielen

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Laura Jahn

Von Laura

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