Mi. Jul 3rd, 2024

Heftige Unwetter haben vielen Hausbesitzern in den letzten Tagen das Leben schwer gemacht. Jetzt äußert sich die deutsche Versicherungswirtschaft zum ersten Mal über die finanziellen Folgen. Die Schäden könnten sich auf eine Größenordnung von 1,2 Milliarden Euro belaufen, der größte Anteil davon entfällt erwartungsgemäß auf die Wohngebäudeversicherung. In unzähligen Orten haben Wohn- und Geschäftsgebäude Schäden durch die beiden Sturmtiefs „Elvira“ und „Friederike“ davongetragen.

Große Schäden im Süden und Westen
Es waren nur zwei Sturmtiefs, die Ende Mai und Anfang Juni über das Land zogen, doch vor allem im Süden und im Westen Deutschlands haben sie enorme Schäden verursacht. Ganze Landstriche wurden beschädigt, auch Todesopfer waren zu beklagen. In Baden-Württemberg, in Bayern und in Rheinland-Pfalz (http://www.xn--gebudeversicherungtest-24b.de/bundeslaender/) kam es nach massiven Regenfällen zu Überschwemmungen, die Häuser und Wohnungen vernichteten. Jetzt hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine erste Kostenschätzung veröffentlicht. Auf rund 1,2 Milliarden Euro dürfte sich das Schadenvolumen belaufen, davon entfallen nur etwa 200 Millionen Euro auf die Kraftfahrzeugversicherung. Eine Milliarden Euro ist durch die Wohngebäudeversicherung zu regulieren und auch die Hausratversicherung wird von einigen Versicherten hinzugezogen. Der GDV wird angesichts dieser Zahlen mit der Aussage zitiert, dass es bisher noch niemals Unwetter mit Regenfällen gab, die in einer so kurzen Zeitspanne solche Schäden verursacht haben. Allein auf den Sturm „Elvira“ entfielen nach Verbandsangaben rund 500.000 Euro für versicherte Schäden. Doch das Problem, so der GDV, liegt nicht in den hohen versicherten Schäden. Der tatsächliche volkswirtschaftliche Schaden dürfte nämlich deutlich höher ausfallen.

Viele Gebäude sind nicht versichert
Mit Erschrecken liest sich die Angabe des GDV zu den nicht-versicherten Schäden. Überschwemmungen durch starke Regenfälle gehören nicht zu den versicherten Gefahren einer üblichen Wohngebäudeversicherung. Damit solche Schäden ebenfalls im Versicherungsschutz abgedeckt sind, ist eine Elementarschadenversicherung erforderlich. Sie muss als Erweiterung der Gebäudeversicherung explizit abgeschlossen werden. Im Durchschnitt sind in Deutschland nur etwa 38 Prozent der Immobilien gegen Elementarschäden versichert. Zwar gibt es in Deutschland je nach Bundesland deutliche Unterschiede, doch für die Eigentümer der Häuser heißt ein fehlender Versicherungsschutz immer, dass sie im Schadensfall vor dem Nichts stehen und alle Kosten aus eigener Tasche zahlen müssen. In Baden-Württemberg war die Elementarschadenversicherung bis Mitte der 1990er Jahre eine Pflichtversicherung, deshalb sind hier rund 95 Prozent der Häuser gegen Elementarschäden versichert. In Sachsen, in Sachsen-Anhalt und in Thüringen liegt der Anteil der versicherten Häuser bei etwa 45 Prozent. In Nordrhein-Westfalen bleiben noch 36 Prozent, doch in Bremen, in Niedersachsen, in Hamburg und in Schleswig-Holstein sind nur 20 Prozent der Häuser gegen die Gefahr aus Starkregen, Überschwemmung, Erdbeben oder Lawinenabgang geschützt.

Hausbesitzer stehen vor dem Nichts
Der GDV erwähnt auch, dass gerade in den jetzt so betroffenen Orten wie Simbach am Inn oder Altenahr viele Gebäude nicht versichert waren. Zwar liegen die Ortschaften in der niedrigsten Risikozone und wären damit problemlos zu versichern. Doch viele Hausbesitzer haben darauf offenbar verzichtet. Sie müssen anfallende Schäden jetzt beseitigen lassen und die Kosten selbst bezahlen. Für viele Betroffene könnte sich daraus eine so enorme finanzielle Belastung ergeben, dass die finanzielle Existenz gefährdet ist.

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Mehringdamm 42
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Daniel Setzke
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Daniel Setzke

Von MKLB

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