Mi. Okt 27th, 2021

Leipzig (ots) –

Brauchen wir geschlechtergerechte Sprache? Das fragt die MDR-Talkrunde „Fakt ist!“ Sprachexpertinnen und -experten und das Publikum – am Montag, 19. Juli, um 20.30 Uhr im MDR-Livestream und 22.15 Uhr im MDR-Fernsehen

Gendersternchen, Unterstrich oder Doppelpunkt – geschlechtergerechte Sprache erhitzt die Gemüter und scheidet die Geister. Laut einer aktuellen Umfrage sind fast zwei Drittel der Deutschen gegen das “Gendern”. In Leserbriefen und Artikeln ist von “Gender-Wahn” die Rede und vom “Untergang der Deutschen Sprache”. Petitionen zur Rettung der Sprache werden verfasst – unterzeichnet von namhaften Künstlern, Politikern, Unternehmern.

Oder doch eher von Künstler*innen, Politiker:innen und Unternehmenden? Denn was ist mit den Menschen, die sich weder durch die weibliche noch durch die männliche Form bezeichnet fühlen? Und sich nicht länger damit zufrieden geben wollen, einfach immer “mitgemeint” zu sein? Haben sie ein Recht darauf, Veränderungen im Sprachgebrauch einzufordern? Und müssen alle anderen dieser Forderung folgen?

Wer kommuniziert, wird mitunter kreativ. Aus Bestattern werden Bestattende, aus Studenten Studierende. Doch sind Studentin und Student wirklich 24 Stunden mit Lernen beschäftigt? Sprachliche Feinheit oder schon Ideologie: Wer nicht gendert, ist reaktionär und frauenfeindlich? Wird die Grammatik verändert, um politische Ziele durchzusetzen? Denn im Wahljahr 2021 hat manche Partei das Thema bereits für sich entdeckt.

Darüber, was hinter der Debatte steckt und über mögliche Lösungen zur Versachlichung diskutiert Anja Heyde mit folgenden Gästen:

· Henning Lobin, Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache,

· Kathrin Kunkel-Razum, Chef-Redakteurin DUDEN,

· Norbert Dörner, Buchautor sowie

· Eva von Angern (DIE LINKE), Mitglied im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt.

Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Martin Taube von Lambda Mitteldeutschland, einem Jugendverband für queere Menschen, mit Anja Krimm vom MDR-Publikumsservice und mit Anna Kreye von der Jungen Union Sachsen-Anhalt.

Zuschauerinnen und Zuschauer können sich per E-Mail unter faktist@mdr.de an der Diskussion beteiligen.

Darüber, was hinter der Debatte steckt und über mögliche Lösungen zur Versachlichung diskutiert Anja Heyde mit folgenden Gästen:

· Henning Lobin, Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache,

Pressekontakt:

· Kathrin Kunkel-Razum, Chef-Redakteurin DUDEN,

Thomas Ahrens, MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. (0391) 539 21 21.

· Norbert Dörner, Buchautor sowie

· Eva von Angern (DIE LINKE), Mitglied im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt.

Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Martin Taube von Lambda Mitteldeutschland, einem Jugendverband für queere Menschen, mit Anja Krimm vom MDR-Publikumsservice und mit Anna Kreye von der Jungen Union Sachsen-Anhalt.

Zuschauerinnen und Zuschauer können sich per E-Mail unter faktist@mdr.de an der Diskussion beteiligen.

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Laura Jahn

Von Laura

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