Mi. Jul 10th, 2024

Spätestens seit Bram Stokers Dracula üben Vampire eine geradezu magische Anziehungskraft auf uns aus. Doch wie leben diese mysteriösen und oftmals attraktiven Wesen wohl heute? Begleiten Sie uns ins Luhg Holiday und erfahren Sie mehr!

Tauchen Sie in eine turbulente Gruselkomödie ein …

 

Willkommen im Luhg Holiday

Als Familie Kohlmann wegen eines vorausgesagten Schneesturms ganz spontan im Hotel Luhg Holiday einkehrt, ahnt sie noch nicht, was sie dort erwartet. In dem alten unheimlichen Haus scheint nichts mit rechten Dingen zuzugehen und schon bald finden sich die drei Kinder und ihre Eltern im unglaublichsten Abenteuer ihres Lebens wieder.

 

Auf Wiedersehen im Luhg Holiday

Auf einer Urlaubsreise in den Süden fahren Sabrina, Gudrun und Betty im Nebel gegen einen Baum und müssen im Luhg Holiday einkehren. Das Hotel hat sich verändert, denn es sind 7 Jahre vergangen, seitdem Sabrina mit ihrer Familie dort unfreiwillig ihre Ferien verbrachte. Wer ist der nette junge Mann, der sich nach dem Unfall so rührend um sie kümmert und doch ein düsteres Geheimnis mit sich trägt? Und was ist aus den Ghulen geworden, die das Luhg Holiday verwalteten? Ein spannendes Abenteuer wartet auf die Freundinnen. Werden sie der Gefahr entkommen, die dort hinter den düsteren Mauern auf sie lauert? Eine Gruselkomödie der besonderen Art …

 

Leseprobe:

Die Halle war jetzt hell erleuchtet, und eine Gruppe Vampire erhob feierlich ihre rot funkelnden Gläser.

„Auf das Friday-Night-Gruselspecial“, sagte einer von ihnen. Ich schaute auf und sah in honigfarben schimmernde Augen. Er war gekommen: der Besitzer des Luhg Holiday, Graf von Drachenfels.

Von da an versank alles hinter einem Nebelschleier. Irgendwer drückte mir ein Glas mit dieser blutroten Flüssigkeit in die Hand. Ich kostete und stellte erstaunt fest, dass es wohlschmeckender süßer Rotwein war. Der Graf hatte den Arm um meine Schulter gelegt und drängte mich langsam zu der Gruppe von Vampiren, die in der Ecke stand. Die meisten von ihnen waren stattliche Männer mit schwarzen Gewändern, blassen Gesichtern und hoch gestyltem Haar. Die wenigen anwesenden Frauen waren von atemberaubender Schönheit mit einem Teint wie durchscheinendes Porzellan. Ich glaubte, die feinen Adern unter ihrer Haut zu sehen, durch die das Blut pulsierte.

„Meine Gattin, Gräfin von Drachenfels, kennst du ja bereits.“ Oh ja, ich erinnerte mich gut an die zierliche Frau mit den langen roten Haaren. Die anderen Namen rauschten an mir vorbei, ohne dass ich sie wirklich wahrnahm. Ich war wie in einem Traum gefangen. Doch dann tauchte er auf: ein kleiner Teufel mit boshaft verzerrtem Gesicht und feuerrotem Haar, das wie eine Bürste von seinem Kopf abstand. Er war auf der Jagd, und sein Opfer war … Tatjana. Das arme Ghulmädchen rannte kreischend durch die Menge und hatte keine wirkliche Chance, ihm zu entkommen. Ich spürte die Zähne fast körperlich, die sich in ihren Arm bissen.

„Oliver, wie oft habe ich dir gesagt, du sollst das nicht machen!“ Mit hartem Griff hielt der Graf den Jungen in die Höhe, und ich sah dessen spitze Eckzähne, die er noch immer gefletscht hatte.

„Draco, er übt doch nur. In seinem Alter ist es ganz normal, dass er seine Beißerchen ausprobiert“, beruhigte ihn die Gräfin.

„Samaritana, wir saugen schon lange kein Blut mehr, das muss der Bengel endlich verstehen. Schließlich ist er schon gut drei Jahre alt. Er ist total verzogen“, grollte der Graf und beugte sich mit prüfendem Blick zu Tatjana hinunter. Dabei zog er ein schneeweißes Tuch aus der Tasche seines Anzugs, den er unter dem Umhang trug, und tupfte der Kleinen sanft das Blut vom Arm.

„Ich hoffe, er hat nicht geschlürft“, sagte er dann. Tatjana schüttelte den Kopf.

„Nein, aber wenn er das nochmal macht, dann beiße ich zurück!“ Mit einem Kichern verschwand sie. Ich blickte mich um, die anderen Ghulkinder standen ganz in der Nähe, aber Gudrun und Betty konnte ich nirgends entdecken.

„Ich möchte euch Sabrina vorstellen“, sagte der Graf. Alles war noch immer so unwirklich, doch dann erspähte ich meinen Rettungsanker, der mich aus diesem wirren Meer der Eindrücke und Gefühle herausreißen konnte: Dimitri. Da stand er mit einem Glas in der Hand und unterhielt sich mit Jeremias, als wäre nie etwas gewesen. Rasch murmelte ich eine Entschuldigung und bewegte mich unsicher auf die beiden zu.

„Meine Güte, Sabrina! Bist du etwa betrunken?“, sanfte braune Augen sahen mich besorgt an, während der Boden unter mir schwankte. „Was haben sie dir gegeben?“ Ich wusste es nicht genau, es hatte nach Rotwein geschmeckt. Er fing mich auf, bevor ich taumelnd an ihm vorbeidriftete.

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Auch im Sammelband als Taschenbuch „Luhg Holiday“ im deutschen Buchhandel und bei Onlineanbietern wie Thalia, BoD, Hugendubel usw. erhältlich.

 

©byChristine Erdic

 

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Firmeninformation
Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.

Mehr Infos unter Meine Bücher- und Koboldecke
https://christineerdic.jimdofree.com/

https://literatur-reisetipps.blogspot.com/

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