So. Mai 26th, 2024

Köln (ots)

Dieses Frühjahr hat Marianne Uhlenbrock ihren 88. Geburtstag gefeiert, gemeinsam mit vier Nachbarn. Sie haben sich erst im Seniorenheim kennengelernt, in dem sie seit drei Jahren lebt. Sie erzählt in diesem Interview davon, warum ihre Entscheidung zum Umzug damals die richtige war.

Wie kam es dazu, dass Sie über den Umzug in ein Seniorenheim nachgedacht haben?

Nach dem Tod meines Mannes, bekam ich selbst noch keine Rente. Ich war 58 und hatte keine Kinder. Ich wollte Geld verdienen und eine Freundin schlug mir vor, mich in einem neu erbauten Seniorenheim zu bewerben. Dort habe ich samstags und sonntags den ganzen Tag an der Pforte gearbeitet. Das habe ich fast zwanzig Jahre gemacht.

Da habe ich mitbekommen, wie wichtig es ist, sich selbst entscheiden zu können, wo man wohnen möchte. Ich dachte: “Du lässt dich nicht schicken. Du gehst von selber, wenn es sein muss. Und dann kannst Du vielleicht dort auch noch Anschluss finden.” Das hatte ich immer im Hinterkopf.

In den letzten Jahren bin ich oft gefallen. Dann war ich wieder im Krankenhaus, dann in der Reha, wieder Krankenhaus, wieder Reha. Ich war mehr im Krankenhaus als zuhause. Dann habe ich mich in einem Heim angemeldet.

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Laura Jahn

Von Laura

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